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Matthäus 7 wird hier als Lehre über Urteil, Unterscheidungsvermögen, falsche Propheten und den schwierigen Weg der Seele gelesen.
Diese Auslegung fragt, warum Menschen sich oft weigern, das Buch mit sieben Siegeln zu prüfen, während sie andere selbstsicher beurteilen.
Das Kapitel verweist auf Gewissen, erwachte Vernunft und die Notwendigkeit, Wahrheit an Taten zu erkennen, nicht an leeren Worten.
Inhalt: Auslegung zu Matthäus 7 über Urteil, Unterscheidungsvermögen und falsche Propheten
- Leitfragen
- Matthäus 7 Auslegung über Urteil, Unterscheidungsvermögen und falsche Propheten
- Matthäus 7,1–6 — Richtet nicht, der Balken im Auge und das Buch mit sieben Siegeln
- Matthäus 7,7–12 — Bittet, sucht, klopft an und die Gabe des Schöpfers
- Matthäus 7,13–14 — Die enge Pforte und das Wachstum der Seele
- Matthäus 7,15–23 — Falsche Propheten erkennt man an ihren Früchten
- Matthäus 7,24–29 — Das Fundament der Wahrheit und die Sendung Jesu
- Schlussfolgerung — Matthäus 7, Urteil, falsche Propheten und das Fundament der Wahrheit
- Häufig gestellte Fragen — Auslegung zu Matthäus 7
- Verwandte Themen

Leitfragen
- Was bedeutet „Richtet nicht“ in Matthäus 7?
- Warum spricht Matthäus 7 vom Balken im eigenen Auge?
- Was bedeutet „bittet, sucht und klopft an“ auf dem Weg zu Gott?
- Warum sollte die Gabe des Schöpfers angenommen werden, bevor sie öffentlich anerkannt wird?
- Was bedeutet die enge Pforte in Matthäus 7?
- Was bedeutet „an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen“?
- Was war die Sendung Jesu?
- Was ist das Fundament der Wahrheit in Matthäus 7?
Matthäus 7 Auslegung über Urteil, Unterscheidungsvermögen und falsche Propheten
Matthäus 7 schließt die Bergpredigt mit Lehren über Urteil, die Suche nach Wahrheit, die enge Pforte, falsche Propheten und das Fundament ab, auf dem das Leben gebaut wird.
Diese Auslegung liest diese Worte durch das Gewissen und durch die zentrale Frage: Sind Menschen bereit, die Botschaft von oben zu prüfen, oder bleiben sie hinter der vertrauten Autorität von Religionsdienern, politischer Macht und ererbten Verzerrungen verborgen?
In diesem Kapitel geht es nicht darum, andere aus Stolz zu beurteilen. Es geht um Unterscheidungsvermögen, die Suche nach wahrem Wissen und die Notwendigkeit, Wahrheit an Taten und an den Früchten des Lebens eines Menschen zu erkennen.
Matthäus 7,1–6 — Richtet nicht, der Balken im Auge und das Buch mit sieben Siegeln
1 Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet.
2 Denn wie ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit welchem Maß ihr messt, wird euch zugemessen werden.
3 Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge und nimmst nicht wahr den Balken in deinem Auge?
4 Oder wie kannst du sagen zu deinem Bruder: Halt, ich will dir den Splitter aus deinem Auge ziehen! – und siehe, ein Balken ist in deinem Auge?
5 Du Heuchler, zieh zuerst den Balken aus deinem Auge; danach kannst du sehen und den Splitter aus deines Bruders Auge ziehen.
6 Ihr sollt das Heilige nicht den Hunden geben, und eure Perlen sollt ihr nicht vor die Säue werfen, damit die sie nicht zertreten mit ihren Füßen und sich umwenden und euch zerreißen. *
Dies ist eine ausgezeichnete Weisung des gerechten Jesus, besonders nützlich für die Religionsdiener.
Wenn ihr den Religionsdienern dieses Buch anbietet — das Buch, das in der Bibel als das Buch mit sieben Siegeln erwähnt wird —, werden sie oft nicht einmal hineinschauen. Sie können euch sogar aus der Kirche treiben, euch mit einem Anruf bei der Polizei einschüchtern und euch Ketzer oder gottlose Menschen nennen.
Mit anderen Worten: Sie bleiben lieber mit dem „Balken“ im eigenen Auge, als es zu wagen, die Botschaft zu prüfen, in der die Worte zu hören sind: „Hier ist eine Botschaft von oben.“
So handeln sie seit Jahren nach der Öffnung des Buches Gottes.
Doch viele von ihnen, ebenso wie viele Politiker, werden erwachen, weil die neuen Frequenzen auch ihr Unterbewusstsein reinigen.
Matthäus 7,7–12 — Bittet, sucht, klopft an und die Gabe des Schöpfers
7 Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan.
8 Denn wer da bittet, der empfängt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan.
9 Oder ist ein Mensch unter euch, der seinem Sohn, wenn er ihn bittet um Brot, einen Stein biete?
10 Oder der ihm, wenn er ihn bittet um einen Fisch, eine Schlange biete?
11 Wenn nun ihr, die ihr doch böse seid, dennoch euren Kindern gute Gaben zu geben wisst, wie viel mehr wird euer Vater im Himmel Gutes geben denen, die ihn bitten!
12 Alles nun, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihr ihnen auch! Das ist das Gesetz und die Propheten.
Dies sind ausgezeichnete Worte des gerechten Jesus.
Mit diesen Worten meinte er, dass ein Mensch bitten, suchen und anklopfen soll — auf der Suche nach Antworten auf dem Weg zu Gott. Wahres Wissen wird solchen Menschen geöffnet. Antworten kommen zu denen, die den Fragen gewachsen sind.
Es ist klüger, die offenbarte Gabe des Schöpfers anzunehmen, bevor die kontrollierten Medien und die Religionsdiener sie anerkennen. Andernfalls werdet ihr euch fragen, ob ihr die Botschaft des Allmächtigen selbst angenommen habt oder erst, nachdem sie euch vom großen Fernsehbildschirm übergeben wurde.
Macht in dieser Zeit der letzten Chance keinen Fehler, wie Menschen ihn über Jahrhunderte hinweg gemacht haben, indem sie ihre Vernunft mit Götzen verdeckten, die heilige Schriften verzerren.
Matthäus 7,13–14 — Die enge Pforte und das Wachstum der Seele
13 Geht hinein durch die enge Pforte. Denn die Pforte ist weit und der Weg ist breit, der zur Verdammnis führt, und viele sind’s, die auf ihm hineingehen.
14 Wie eng ist die Pforte und wie schmal der Weg, der zum Leben führt, und wenige sind’s, die ihn finden!
Natürlich versteht jeder von euch, dass Jesus durch diese Worte vom schwierigen Weg zum Wachstum der Seele und vom leichten Weg zum Fall der Seele sprach.
Matthäus 7,15–23 — Falsche Propheten erkennt man an ihren Früchten
15 Seht euch vor vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber sind sie reißende Wölfe.
16 An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen. Kann man denn Trauben lesen von den Dornen oder Feigen von den Disteln?
17 So bringt jeder gute Baum gute Früchte; aber ein fauler Baum bringt schlechte Früchte.
18 Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen und ein fauler Baum kann nicht gute Früchte bringen.
19 Jeder Baum, der nicht gute Früchte bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen.
20 Darum, an ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.
21 Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr!, in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel.
22 Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt? Haben wir nicht in deinem Namen Dämonen ausgetrieben? Haben wir nicht in deinem Namen viele Machttaten getan?
23 Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch nie gekannt; weicht von mir, die ihr das Gesetz übertretet!
Diese Worte wurden von Jesus ausgezeichnet gesagt. Sie gelten mehr als allen anderen den Religionsdienern und den Politikern aller Länder.
Durch ihre Gottlosigkeit und durch das Fehlen geistiger Taten von ihrer Seite ist die Welt dem Abgrund nähergekommen. Doch die Ebene der Macht und die Ebene der Religionsdiener gehen aus der Ebene der Gesellschaft selbst hervor.
Matthäus 7,24–29 — Das Fundament der Wahrheit und die Sendung Jesu
24 Darum, wer diese meine Rede hört und tut sie, der gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf Fels baute.
25 Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, fiel es doch nicht ein; denn es war auf Fels gegründet.
26 Und wer diese meine Rede hört und tut sie nicht, der gleicht einem törichten Mann, der sein Haus auf Sand baute.
27 Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, da fiel es ein und sein Fall war groß.
28 Und es begab sich, als Jesus diese Rede vollendet hatte, dass sich das Volk entsetzte über seine Lehre;
29 denn er lehrte sie mit Vollmacht und nicht wie ihre Schriftgelehrten.
Jesus besaß keine irdische Macht, und er kam nicht, um zu herrschen.
Er hatte einen Auftrag von Gott, der Welt zu helfen: aus den Religionen zur Lehre von oben zurückzukehren. Keine irdische Macht kann mit dem Auftrag verglichen werden, der Jesus gegeben wurde.
Er erfüllte den Auftrag des Allmächtigen, die Lehre des Einen von den Lügen der Verzerrung zu reinigen, damit die Menschen Spaltung und Feindschaft untereinander überwinden konnten. Doch die Welt hat die Vermächtnisse nicht erfüllt, die durch Jesus und durch die zu verschiedenen Völkern gesandten Boten gegeben wurden.
Stattdessen glauben die Menschen weiterhin falschen Propheten, die aus der Leere sprechen, ohne klaren Beweis von Gott, dass sie das Recht haben, von Gott zu übermitteln.
Und die Welt gehorcht weiterhin denen, die Völker zum Nutzen von Dieben und Tyrannen spalten und sie dem Abgrund entgegenführen.
Schlussfolgerung — Matthäus 7, Urteil, falsche Propheten und das Fundament der Wahrheit
Matthäus 7 wird hier als Kapitel über Urteil, die Suche nach Antworten, den schwierigen Weg des Wachstums der Seele, falsche Propheten und das Fundament der Wahrheit gelesen.
Die Worte über den Balken im eigenen Auge gelten besonders jenen, die geistige Autorität beanspruchen, sich aber weigern, das Buch mit sieben Siegeln und die Botschaft von oben zu prüfen.
Der Aufruf, zu bitten, zu suchen und anzuklopfen, ist kein passives Warten. Er ist die Suche nach Antworten auf dem Weg zu Gott. Wahres Wissen wird denen geöffnet, die den Fragen gewachsen sind.
Die enge Pforte verweist auf den schwierigen Weg des Wachstums der Seele, während der breite Weg auf den leichteren Weg des Falls verweist.
Die Warnung vor falschen Propheten gilt nicht nur religiösen Gestalten, sondern auch Politikern und allen, die ohne Beweis von Gott sprechen, Völker spalten und die Welt dem Abgrund entgegenführen.
Jesus kam nicht, um mit irdischer Macht zu herrschen. Er kam mit einem Auftrag von Gott: der Welt zu helfen, aus den Religionen zur Lehre von oben zurückzukehren und die Lehre des Einen von den Lügen der Verzerrung zu reinigen.
Das wahre Fundament sind nicht leere Worte, Titel oder äußere Autorität. Das wahre Fundament ist die Lehre von oben, das Gewissen und die Erfüllung des Willens des Allmächtigen.
* Der Bibeltext wird nach der Lutherbibel, revidiert 2017, zitiert. ↑ zurück
Häufig gestellte Fragen: Auslegung zu Matthäus 7
In dieser Auslegung zu Matthäus 7 wird „Richtet nicht“ als Warnung vor Heuchelei gelesen. Ein Mensch sollte andere nicht selbstsicher beurteilen, während er sich weigert, den „Balken“ im eigenen Auge zu sehen. Dies gilt besonders für jene, die geistige Autorität beanspruchen, sich aber weigern, das Buch mit sieben Siegeln und die Botschaft von oben zu prüfen.
Der „Balken im eigenen Auge“ bedeutet die Blindheit, den Stolz oder die Vorurteile, die einen Menschen daran hindern, die Wahrheit zu sehen. Diese Auslegung wendet dieses Bild besonders auf Religionsdiener an, die das Buch mit sieben Siegeln ablehnen können, ohne überhaupt hineinzusehen, während sie andere weiterhin als Ketzer oder gottlose Menschen beurteilen.
„Bittet, sucht und klopft an“ bedeutet, nach Antworten auf dem Weg zu Gott zu suchen. Wahres Wissen wird denen geöffnet, die es aufrichtig suchen und den Fragen gewachsen sind. Antworten kommen nicht zu passiven Menschen, sondern zu denen, die suchen, denken und mit erwachter Vernunft anklopfen.
Diese Auslegung warnt davor, darauf zu warten, dass kontrollierte Medien, öffentliche Meinung oder religiöse Autoritäten die Gabe des Schöpfers zuerst anerkennen. Andernfalls weiß ein Mensch vielleicht nicht, ob er die Botschaft des Allmächtigen selbst angenommen hat oder erst, nachdem sie ihm durch äußere Autorität übergeben wurde.
Die enge Pforte bedeutet den schwierigen Weg zum Wachstum der Seele. Der breite und leichte Weg weist auf den Fall der Seele. In dieser Auslegung werden die Worte Jesu als klarer Gegensatz zwischen dem schweren Weg des geistigen Wachstums und dem leichten Weg des Niedergangs gelesen.
In dieser Auslegung zu Matthäus 7 gilt die Warnung vor falschen Propheten besonders den Religionsdienern und Politikern aller Länder. Sie können in der Sprache des Glaubens, der Moral oder der Autorität sprechen, doch das wahre Maß sind ihre Früchte — ihre Taten, ihre geistige Ebene und der Zustand, in den sie die Welt führen.
Jesus kam nicht mit irdischer Macht und nicht, um zu herrschen. Er kam mit einem Auftrag von Gott, der Welt zu helfen, aus den Religionen zur Lehre von oben zurückzukehren und die Lehre des Einen von den Lügen der Verzerrung zu reinigen.
Das Haus auf dem Felsen weist auf ein wahres Fundament hin. In dieser Auslegung ist dieses Fundament nicht irdische Autorität, leere Rede oder religiöse Titel, sondern die Lehre von oben, das Gewissen und die Erfüllung des Willens des Allmächtigen.
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