Koran-Auslegung 2.4 — Verzerrung der Schrift und die Prüfung des Glaubens (2:74–101)

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Book 198Gliederung & Inhalt des BuchesTeil ZweiKoran-AuslegungKoran-Auslegung 2.4 — Verzerrung der Schrift und die Prüfung des Glaubens (2:74–101)

Koran 2:74–101 konfrontiert verhärtete Herzen, Verzerrung der Schrift und die Gefahr eines Glaubens ohne Gewissen.
Die Passage legt teilweisen Glauben, ein zum Schweigen gebrachtes Gewissen und religiöse Autorität offen, die Falschheit im Namen des Allmächtigen schreibt oder bewahrt.
Diese Auslegung liest die Prüfung des Glaubens als Aufruf, Dunkelheit von Licht zu unterscheiden und Wahrheit durch Vernunft, Gewissen und das Wachstum der Seele zu wählen.

Koran 2:74–82 — Verhärtete Herzen und die Verzerrung der Schrift

74 Hierauf, nach alledem, verhärteten sich dann eure Herzen, so daß sie wie Steine waren oder noch härter. Und unter den Steinen gibt es wahrlich manche, denen Flüsse entspringen, und andere, die bersten, worauf Wasser aus ihnen herausfließt, und wieder andere, die herabstürzen aus Furcht vor Allah. Und Allah ist nicht unachtsam dessen, was ihr tut.

75 Begehrt ihr (Muslime) denn, daß sie (die Juden) euch glauben, wo doch eine Gruppe von ihnen das Wort Allahs gehört und es dann, nachdem er es begriffen hatte, wissentlich verfälscht hat?

76 Und wenn sie diejenigen treffen, die glauben, sagen sie: „Wir glauben.” Wenn sie aber untereinander allein sind, sagen sie: „Wollt ihr ihnen erzählen, was Allah euch (Juden) enthüllt hat, damit sie es vor eurem Herrn als Beweis vorlegen? Begreift ihr denn nicht?”

77 Wissen sie denn nicht, daß Allah weiß, was sie geheimhalten und was sie offen legen?

78 Unter ihnen gibt es auch Schriftunkundige, die die Schrift nicht kennen, sondern nur Wunschvorstellungen hegen, und die doch nur Mutmaßungen anstellen.

79 Doch wehe denjenigen, die die Schrift mit ihren (eigenen) Händen schreiben und hierauf sagen: „Das ist von Allah”, um sie für einen geringen Preis zu verkaufen! Wehe ihnen wegen dessen, was ihre Hände geschrieben haben, und wehe ihnen wegen dessen, was sie verdienen.

80 Und sie sagen: „Das (Höllen)feuer wird uns nur für gezählte Tage berühren.” Sag: Habt ihr mit Allah einen Bund geschlossen? Dann wird Allah Seinen Bund nicht brechen. Oder wollt ihr von Allah etwas sagen, was ihr nicht wißt?

81 Aber nein! Wer eine böse Tat begangen hat, und wen seine Verfehlung umfangen hält, das sind Insassen des (Höllen)feuers. Ewig werden sie darin bleiben.

82 Diejenigen aber, die glauben und rechtschaffene Werke tun, das sind Insassen des (Paradies)gartens. Ewig werden sie darin bleiben. *

Ewige Strafe, Barmherzigkeit und der Zustand der Seele

Der Vers ist wahr, abgesehen von späteren Zusätzen, die von ewigem Brennen in der Hölle oder einer endlosen, ewigen Seligkeit im Paradies sprechen. Der Allmächtige wird als absolute Barmherzigkeit und Gerechtigkeit verstanden –ewige Qual entspricht dieser Natur nicht.

Wenn der Mensch glaubt, dass ewige Belohnung garantiert oder ewige Strafe unveränderlich festgelegt ist, kann das Gewissen verstummen. Wo Angst die innere Unterscheidung ersetzt und Belohnung das persönliche Wachstum verdrängt, wird der Glaube verzerrt.

Rettung hängt nicht von der Zugehörigkeit zu einem bestimmten Volk oder einer bestimmten Religion ab, ebenso wenig von der bloßen Wiederholung von Gebeten. Entscheidend ist die innere Entwicklung der Seele.

Koran 2:83–86 — Bund, Blutvergießen und teilweiser Glaube

83 Und als Wir mit den Kindern Isra’ils ein Abkommen trafen: Dient keinem außer Allah! Und zu den Eltern sollt ihr gütig sein und zu den Verwandten, den Waisen und den Armen! Und sagt Gutes zu den Menschen, verrichtet das Gebet und entrichtet die Abgabe. Danach kehrtet ihr euch – bis auf wenige von euch – ab; ihr seid ja Widerstrebende.

84 Und als Wir mit euch ein Abkommen trafen: Vergießt nicht (gegenseitig) euer Blut und vertreibt euch nicht selbst aus euren Wohnstätten! Hierauf habt ihr euch dazu bekannt und ihr seid dafür Zeugen.

85 Dennoch seid (gerade) ihr es, die ihr euch selbst (gegenseitig) tötet und eine Gruppe von euch aus seinen Wohnstätten vertreibt, indem ihr einander in Sünde und feindseligem Vorgehen gegen sie beisteht. Und wenn sie als Gefangene zu euch kommen, so kauft ihr sie los, wo euch doch ihre Vertreibung verboten worden ist. Glaubt ihr denn an einen Teil der Schrift und verleugnet einen anderen? Wer von euch aber solches tut, dessen Lohn ist nur Schande im diesseitigen Leben. Und am Tag der Auferstehung werden sie der schwersten Strafe zugeführt werden. Und Allah ist nicht unachtsam dessen, was ihr tut.

86 Das sind diejenigen, die das diesseitige Leben für das Jenseits erkauft haben. Deshalb wird ihre Strafe nicht erleichtert werden, und ihnen wird keine Hilfe zuteil.

Teilweiser Glaube, zum Schweigen gebrachtes Gewissen und der Entwicklungsstand der Seele

Nachdem sie die Wahrheiten des Heiligen Korans verfälscht hatten, schreiben sie:
„Glaubt ihr etwa an einen Teil der Schrift und verwirft den anderen?“

In einem Vers wird Gewalt im Namen von Musa (Mose) angerufen; in einem anderen wird das Töten verurteilt. Und doch werden Menschen angewiesen, an alles zu glauben, was geschrieben steht.

Viele Religionsdiener erkennen das Licht der Wahrheit in den Verzerrungen nicht. Sie wiederholen das Geschriebene ohne Unterscheidungskraft, während das Gewissen schweigt.

Dunkelheit und Licht können nur verstanden werden, wenn die Texte durch die Stimme des Schöpfers — das Gewissen — geprüft werden. Der Entwicklungsstand der Seele bestimmt den Stand des Glaubens und damit auch das Verständnis von Gut und Böse.

Koran 2:87–92 — Gesandte, Zurückweisung und das falsche Kalb

87 Und Wir gaben bereits Musa die Schrift und ließen nach ihm die Gesandten folgen. Und Wir gaben ‘Isa, dem Sohn Maryams, die klaren Beweise und stärkten ihn mit dem Heiligen Geist. War es nicht (so), daß jedesmal, wenn euch (Juden) ein Gesandter etwas überbrachte, was euren Neigungen nicht entsprach, ihr euch hochmütig verhieltet, indem ihr eine Gruppe (der Gesandten) der Lüge bezichtigtet und eine (andere) Gruppe tötetet?

88 Und sie sagen: „Unsere Herzen sind verhüllt.” Nein! Vielmehr hat Allah sie für ihren Unglauben verflucht. Wie wenig sie glauben!

89 Und als von Allah ein Buch zu ihnen kam, das bestätigend, was ihnen bereits vorlag – und zuvor hatten sie um einen entscheidenden Sieg über diejenigen, die ungläubig waren, angerufen -, als nun das zu ihnen kam, was sie kannten, verleugneten sie es. Darum Allahs Fluch über die Ungläubigen!

90 Wie schlimm ist das, wofür sie ihre Seelen verkauft haben: daß sie das verleugnen, was Allah herabgesandt hat, aus Mißgunst (darüber), daß Allah etwas von Seiner Huld offenbart, wem von Seinen Dienern Er will! So haben sie sich Zorn über Zorn zugezogen. Und für die Ungläubigen gibt es schmachvolle Strafe.

91 Und wenn man zu ihnen sagt: „Glaubt an das, was Allah (als Offenbarung) herabgesandt hat”, sagen sie: „Wir glauben an das, was zu uns (schon zuvor) herabgesandt worden ist”, verleugnen aber das, was später (offenbart worden) ist, wo es doch die Wahrheit ist, das zu bestätigen, was ihnen (bereits) vorliegt. Sag: Warum habt ihr denn zuvor Allahs Propheten getötet, wenn ihr gläubig seid?

92 Und Musa war doch zu euch gekommen mit den klaren Beweisen. Aber dann nahmt ihr das Kalb an nach ihm[27], womit ihr Unrecht tatet.

Warum ein Blutritual kein Dienst am Allmächtigen sein kann

Der Allmächtige verflucht nicht und wendet sich nicht ab. Er gibt den Menschen Zeit bis zum Tag des Jüngsten Gerichts.

Heute gibt es im Judentum einige Gruppen, die den Tempel und seine alten Rituale wieder in den Mittelpunkt stellen. Dazu gehört auch die Vorbereitung des Rituals der roten Kuh. Dieses wird als Reinigung, Wiederherstellung oder als Dienst an Gott verstanden. Doch ein Blutritual kann kein Dienst am Allmächtigen sein. Wenn Blut, Schlachtung und Opfer in den Mittelpunkt der Anbetung gestellt werden, wendet sich das Ritual vom Schöpfer ab und wird zum Dienst an den Kräften der Dunkelheit, die sich von Leid und Schmerz nähren.

Drohungen einer angeblich zornigen Gottheit erzeugen keinen wahren Glauben. Angst kann Gehorsam erzwingen, aber sie bringt kein Verständnis hervor.

Wahrer Glaube entsteht, wenn der Mensch lernt, auf die Stimme des Schöpfers zu hören — das Gewissen.

Koran 2:93–101 — Zwei Teile der Wahrheit und die historische Verzerrung der Schrift

93 Und als Wir mit euch ein Abkommen trafen und den Berg über euch emporhoben (und zu euch sagten): „Haltet fest an dem, was Wir euch gegeben haben und hört.” Sie sagten: „Wir hören, doch wir widersetzen uns.” Und es geschah ihnen durch ihren Unglauben, daß (die Liebe für) das Kalb in ihre Herzen eindrang. Sag: Wie schlimm ist das, was euch euer Glaube gebietet, wenn ihr gläubig seid!

94 Sag: Wenn die jenseitige Wohnstätte bei Allah euch (Juden) vorbehalten ist unter Ausschluß der (anderen) Menschen, dann wünscht (euch) den Tod, wenn ihr wahrhaftig seid!

95 Aber sie werden ihn sich niemals wünschen wegen dessen, was ihre Hände (an Taten) vorausgeschickt haben. Und Allah weiß über die Ungerechten Bescheid.

96 Und ganz gewiß wirst du sie als die gierigsten Menschen nach Leben finden, sogar mehr (noch) als diejenigen, die (Allah etwas) beigesellen. (Manch) einer von ihnen möchte gern tausend Jahre am Leben bleiben, aber selbst daß er am Leben bliebe, würde ihn nicht das der Strafe entrücken. Allah sieht wohl, was sie tun.

97 Sag: Wer (auch immer) Gibril feind ist, so hat er ihn doch (den Qur’an) mit Allahs Erlaubnis in dein Herz offenbart, das zu bestätigen, was vor ihm (offenbart) war, und als Rechtleitung und frohe Botschaft für die Gläubigen.

98 Wer Allah und Seinen Engeln und Seinen Gesandten und Gibril und Mikal feind ist, so ist Allah den Ungläubigen feind.

99 Und Wir haben zu dir ja (im Qur’an) klare Zeichen hinabgesandt. Doch nur die Frevler verleugnen sie.

100. Ist es nicht (so), daß jedesmal, wenn sie eine Verpflichtung eingingen, sie eine Gruppe von ihnen verworfen hat? – Nein! Vielmehr glauben die meisten von ihnen (doch) nicht.

101. Und als (nun) zu ihnen ein Gesandter von Allah gekommen ist, das bestätigend, was ihnen (an Offenbarungen) bereits vorlag, da hat eine Gruppe von denjenigen, denen die Schrift gegeben wurde, das Buch Allahs hinter ihren Rücken geworfen, als ob sie nicht Bescheid wüßten.

Zwei Teile der Wahrheit und die historische Verzerrung der Schrift

Dieser Vers ist wahr, aber er enthält auch eine weitere Dimension. Wahrheit besteht oft aus zwei Teilen. Wenn ein Teil verborgen wird, können Menschen durch den zweiten Teil der Wahrheit auf einen falschen Weg geführt werden.

Der erste Teil der Wahrheit ist dieser: Der Vers tadelt die Judäer zu Recht für die Anbetung des goldenen Kalbs. Er stellt die Sache außerdem so dar, als habe Muhammad die Wahrheit der Schrift bestätigt, die bei den Judäern war, und als hätten die Judäer selbst diese Schrift verworfen.

Der zweite Teil der Wahrheit muss ebenfalls benannt werden: So wie im Namen von Musa (Mose) durch die religiösen Hirten der Judäer Lügen geschrieben wurden, so wurden später auch im Namen Muhammads Lügen geschrieben, die frühere Verzerrungen wiederholten. Die Judäer hatten einst wahre Schrift, doch sie wurde später vergessen und verbrannt, als die wahren Priester Judäas getötet und ihre Schriften zerstört wurden.

Dies geschah nach einer natürlichen Katastrophe und politischen Erschütterung, als sich falsche religiöse Macht unter den Ruinen festigte, während viele wahre Priester unter verschiedenen Völkern getötet wurden. Die römische Macht formte die Region Judäa neu, und Herodes I., bekannt als Herodes der Große, ein römischer Bürger, wurde als Herrscher über Judäa eingesetzt. Von dieser Zeit an wurde die religiöse Führung zunehmend an imperiale Macht gebunden, und die ursprüngliche Lehre wurde nicht mehr treu bewahrt. **

An dieser Stelle muss eines klar verstanden werden: Die ursprüngliche Lehre ging nicht verloren, weil der Allmächtige die Menschheit verlassen hätte. Sie ging verloren, weil Menschen wiederholt Autorität, Angst, Ritual und Gewinn über das Gewissen stellten.

In jener Zeit wurden Johannes der Täufer und später Jesus (Isa) gesandt, um die wahre Lehre wiederherzustellen. Doch die Verderbnis innerhalb religiöser Strukturen blieb bestehen. Später kam Muhammad mit demselben Ziel, doch auch seine Lehre wurde, wie die von Isa, später verändert.

So finden sich Verzerrungen in der Bibel, im Koran und im Tanach. Der Allmächtige ließ dies zu, damit die Menschheit lernen kann, Dunkelheit von Licht zu unterscheiden.

Nun ist die Zeit der Prüfung für jede Seele und für die ganze Welt gekommen. Jeder Mensch muss zwischen Dunkelheit und Licht wählen. Habt keine Angst, die Texte der Heiligen Schriften zu prüfen, denn der Schöpfer gab euch Vernunft und hilft euch durch Seine Stimme — das Gewissen.

Der Bund wird nicht durch Passivität vor religiösen Autoritäten erfüllt. Er wird durch erwachtes Gewissen, Verantwortung und die Wiederherstellung der Vereinigung erfüllt. Bleibt fest im Glauben an die Stimme des Allmächtigen in euch.

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* Der Korantext wird nach der deutschen Übersetzung von Bubenheim/Elyas, „Der Koran auf Deutsch – Bubenheim & Elyas“, Sure 2, zitiert. ↑ zurück

** Für eine ausführlichere historische Betrachtung von Herodes I. und dem römischen politischen Kontext siehe „Offenbarung 13:18 — Herodes und Rom“ und „Die verborgene Wahrheit über das Christentum: Rom, Täuschung und die letzte Prüfung. ↑ zurück

Häufig gestellte Fragen: Verzerrte Schrift, teilweiser Glaube und Gewissen
Was sagt Koran 2:74–101 über verzerrte Schrift?

Koran 2:74–101 wird hier als Warnung vor verhärteten Herzen, verzerrter Schrift, teilweisem Glauben und religiöser Autorität gelesen, die Falschheit im Namen des Allmächtigen schreibt oder bewahrt.

Warum lehnt diese Auslegung endlose Strafe ab?

Diese Auslegung lehnt endlose Strafe ab, weil der Allmächtige absolute Barmherzigkeit und Gerechtigkeit ist. Ewige Qual entspricht nicht dem Wesen des Allmächtigen, und die Angst vor endloser Strafe kann das Gewissen zum Schweigen bringen, statt die Seele zum Wachstum zu führen.

Was ist teilweiser Glaube in Koran 2:83–86?

Teilweiser Glaube bedeutet, ausgewählte Teile der Schrift anzunehmen, während die durch Verzerrung entstandenen moralischen Widersprüche übergangen werden. In dieser Auslegung bringt Wiederholung ohne Unterscheidungskraft das Gewissen zum Schweigen und lässt Menschen sowohl Gewalt als auch deren Verurteilung so annehmen, als kämen beide gleichermaßen vom Allmächtigen.

Warum kann ein Blutritual kein Dienst am Allmächtigen sein?

Ein Blutritual kann kein Dienst am Allmächtigen sein, weil der Schöpfer kein Blut, keine Schlachtung und kein Opfer braucht. Wenn Blut und Opfer in den Mittelpunkt der Anbetung gestellt werden, wendet sich das Ritual vom Schöpfer ab und wird zum Dienst an den Kräften der Dunkelheit, die sich von Leid und Schmerz nähren.

Was bedeutet die Idee von zwei Teilen der Wahrheit in dieser Auslegung?

Die Idee von zwei Teilen der Wahrheit bedeutet, dass ein sichtbarer Teil in die Irre führen kann, wenn ein anderer Teil verborgen wird. Der Vers mag die Anbetung des Kalbs zu Recht tadeln, doch die tiefere historische Schicht muss ebenfalls geprüft werden: Wahre Schrift kann durch spätere Verzerrung verdeckt werden.

Warum müssen Heilige Schriften durch das Gewissen geprüft werden?

Heilige Schriften müssen durch das Gewissen geprüft werden, weil Texte Wahrheit, Verzerrung, historische Schichten und spätere Zusätze enthalten können. Der Schöpfer gab den Menschen Vernunft und Gewissen, damit sie Dunkelheit von Licht unterscheiden und die Wahrheit frei wählen können.

Lesen Sie weiter in verwandten Kapiteln und Beiträgen über wahren Glauben, Gewissen, verzerrte Schrift, historische Schichten der Täuschung und die letzte Prüfung jeder Seele.

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